Mitteilungen der KJS

von Paulsen

Angesichts dessen, was in der Ukraine passiert, wollten die Hegeringmitglieder helfen und haben spontan beschlossen, hochwertige Nistkästen zu bauen, diese zu verkaufen und den
gesamten Erlös als Spende an RSH – Schleswig-Holstein hilft der Ukraine zu geben.

Jan-Pieter Frick
Obmann Öffentlichkeitsarbeit KJS Oldenburg Neustadt in Holstein, den 2.4.2022

von Paulsen

KJS Oldenburg – Hegeringversammlungen 2022                                                                                             aktueller Stand 30. März 2022

 

von Paulsen

Hiermit übersende ich Ihnen eine aktualisierte Wildnachweisung. Es wurde die Abfrage „ Zustimmung der Weitergabe der Daten an das WTK“ mit aufgenommen.

Bitte versenden Sie nur WN mit diesem Zusatz, damit bei der Erfassung der WN die Angabe erfasst werden kann.

von Paulsen

Insbesondere die Wildvögel leiden darunter, daß die Äcker nach der Ernte, im Gegensatz zu früher, über Winter nicht als Stoppelfelder liegen bleiben, sondern umgehend gegrubbert oder gepflügt und neu eingesäht werden. Die Maschinen-Kapazitäten in der heutigen Landwirtschaft ermöglichen dies und es erfolgt auch nur noch selten der Anbau einer Zwischenfrucht. Diese Effizienz geht allerdings zu Lasten des Nahrungsangebotes und der natürlichen Deckung für die Wildvögel, vom großen Fasan bis zum kleinen Feldsperling. Während früher bis zu 200 kg Korn pro Hektar zwischen den Stoppeln liegen blieb und über Winter als Futterreserve zur Verfügung stand, finden die Vögel heute auf der Fläche nichts mehr. Auch fehlt z.B. den Rebhühnern die Deckung gegen den Habicht durch die Stoppeln und Feldrandstreifen. Aus diesem Grund legen die Jäger an geeigneten Stellen im Revier Fasanenschütten an. Für die kleinen Wildvögel eignen sich neben der Körnerfütterung im Garten Futterglocken mit energiehaltigem Gemisch aus Talg und Körnern. Jäger aus dem Hegering Wangels bastelten in Kooperation mit Kindern des Kindergartens RÄUBERHÖHLE in Hansühn solche Futterglocken. Die Kinder haben diese im Kindergarten bemalt und nehmen sie mit nach Hause. Das eine Photo zeigt den Hegeringleiter Felix Drückhammer mit fertigen Glocken und das andere die sorg-fältige Produktion. Es ist kleiner Beitrag der Kreisjägerschaft Oldenburg zur Erhaltung des Wildvogel-bestandes. Ein offener Widerspruch besteht allerdings darin, daß Naturschutzverbände zwar die ganzjährige Fütterung von Gartenvögeln befürworten, die unterstützende Fütterung in der Feldmark jedoch kritisieren.

      Jan-Pieter Frick

-Öffentlichkeitsarbeit-

       KJS Oldenburg

von Paulsen

 

Das Revier Grammdorf im Hegering Wangels ist in Bezug auf Schwarzwild ein Wechselwildrevier, umgeben von vier Gütern. Insofern bieten in diesem Jahr 17 ha Mais einen „reich gedeckten Tisch“ zwischen den Wäldern. Freie Randstreifen und Schneisen ergaben in Hinblick auf Kugelfang (Wege und Nachbarkanzeln !) keinen Sinn, sondern hätten nur den Ertrag schon im Vorwege reduziert. Auch eine freigehaltene Fläche von 400 m² an der einzigen Kuhle an der SO-Ecke des Maisschlages wurde vom Schwarzwild nicht „angenommen“. Allabendlich wechselten in 3-4 Rotten ca. 30 Stück Schwarzwild aus dem Wald durch den Grenzknick in den Mais. Auch 18 Ansitz-Abschüsse von Anfang August bis Mitte September stellten keine erkennbare Vergrämung dar. Das Schadensbild weitete sich täglich weiter aus. Da auch die Verstänkerung an der Haupt-Einwechselseite nicht fruchtete, griffen wir versuchsweise zu einer unkonventionellen Maßnahme. Wir montierten unter die sonst für die Kitzsuche eingesetzte Drohne einen medizinischen Tropf mit verdünntem Schwarzwildvergrämungsmittel.