Futterglocken als praktizierter Naturschutz

Insbesondere die Wildvögel leiden darunter, daß die Äcker nach der Ernte, im Gegensatz zu früher, über Winter nicht als Stoppelfelder liegen bleiben, sondern umgehend gegrubbert oder gepflügt und neu eingesäht werden. Die Maschinen-Kapazitäten in der heutigen Landwirtschaft ermöglichen dies und es erfolgt auch nur noch selten der Anbau einer Zwischenfrucht. Diese Effizienz geht allerdings zu Lasten des Nahrungsangebotes und der natürlichen Deckung für die Wildvögel, vom großen Fasan bis zum kleinen Feldsperling. Während früher bis zu 200 kg Korn pro Hektar zwischen den Stoppeln liegen blieb und über Winter als Futterreserve zur Verfügung stand, finden die Vögel heute
auf der Fläche nichts mehr. Auch fehlt z.B. den Rebhühnern die Deckung gegen den Habicht durch die Stoppeln und Feldrandstreifen. Aus diesem Grund legen die Jäger an geeigneten Stellen im Revier Fasanenschütten an. Für die kleinen Wildvögel eignen sich neben der Körnerfütterung im Garten Futterglocken mit energiehaltigem Gemisch aus Talg und Körnern. Jäger aus dem Hegering Wangels bastelten in Kooperation mit Kindern des Kindergartens RÄUBERHÖHLE in Hansühn solche Futterglocken. Die Kinder haben diese im Kindergarten bemalt und nehmen sie mit nach Hause. Das eine Photo zeigt den Hegeringleiter Felix Drückhammer mit fertigen Glocken und das andere die sorg-fältige Produktion. Es ist kleiner Beitrag der Kreisjägerschaft Oldenburg zur Erhaltung des Wildvogel-bestandes. Ein offener Widerspruch besteht allerdings darin, daß Naturschutzverbände zwar die ganzjährige Fütterung von Gartenvögeln befürworten, die unterstützende Fütterung in der Feldmark jedoch kritisieren.
Jan-Pieter Frick
-Öffentlichkeitsarbeit-
KJS Oldenburg

Lernort Natur eine Initiative der Jäger

Lernort Natur ist die umweltpädagogische Initiative des Deutschen Jagdschutzverbands, die nunmehr 20 Jahre alt geworden ist. Jährlich werden in Deutschland über diese Initiative rund eine halbe Million Menschen bei Aktionen unterschiedlichster Art an Ihre Umwelt herangeführt. Immer dabei: Die Jäger der Umgebung. Diese bringen es deutschlandweit auf rund 127.000 Stunden ehrenamtliches Engagement im Bereich Lernort Natur.
Auch die Kreisjägerschaft Oldenburg versucht in den Kindergärten und Grundschulen die Natur auf verschiedenen Wegen näher zu bringen.

Hans-Peter Lafrentz

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Lernort-Natur 2014

Lernort Natur 2014 der Jägerschaft Fehmarn

 

Am 02.10.2014 war es wieder so weit. Diesmal unter dem Motto für jedes Kind einen Baum. Die Jägerschaft Fehmarn hatte wieder zu einem Lernort Natur Event in die Wulfener Berge eingeladen. Die eingeladenen Grundschüler der umliegenden Gemeinden der Insel Fehmarn und des Festlandes konnten wieder an zahlreichen Stationen ihr Wissen testen.

Angefangen in der Steinzeit bis hin zu unseren Neubürgern, den Seehunden die mittlerweile oft an unseren Inselstränden zu beobachten sind. An der Bäume und Sträucher Station wurde jedem Kind eine Traubeneiche (Baum des Jahres 2014) zum Einpflanzen geschenkt.

Die positive Resonanz der Schüler zeigt der Jägerschaft, dass wir genau das Richtige tun, um der Natur- Entfremdung entgegen zu wirken.

 Hans-Peter Lafrentz

Obmann für Jugendarbeit