Aktuelles

Alle zwei Minuten verursacht der Zusammenprall mit einem Wildtier auf Deutschlands Straßen einen Unfall. Somit stellen Wildunfälle eine der häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr dar. Mit den Daten der Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein, startet die Wildwarn-App WUIDI nun auch für Schleswig-Holstein. „Die Wildunfalldaten der letzten Jahre wurden vom Wildtier-Kataster Schleswig-Holstein (WTK SH) gesammelt, ausgewertet und über 500 Wildunfallschwerpunkte im Land ermittelt“, berichtet Marcus Börner, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. Das WTK SH ist ein Projekt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein und der Universität Kiel. Ab August können Verkehrsteilnehmer kostenlos die WUIDI-App in Schleswig-Holstein nutzen.

Vorbeugung gegen die Afrikanische Schweinepest: Landesregierung, Kreise und kreisfreie Städte verlängern gemeinsames Maßnahmenpaket KIEL. Zusammen mit dem Land machen sich die Kreise und kreisfreien Städte für die Prävention der Afrikanischen Schweinepest (ASP) beim Schwarzwild stark: Sie verlängern das gemeinsame Maßnahmenpaket. Das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium, der Landkreistag sowie der Städteverband haben sich auf eine zweijährige Verlängerung des 2018 initiierten Abkommens verständigt.

Sehr geehrte Damen und Herren der Kreisjägerschaften Schleswig- Holsteins, auch in diesem Jahr führen wir, das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover gemeinsam mit dem Wildtierkataster SH und dem Landesjagdverband SH eine Studie zum Gesundheitsstatus der Feldhasen in Schleswig-Holstein durch. In diesem Zuge wollen wir auch wieder Fallwildhasen beproben. Dazu benötigen wir erneut Ihre Hilfe als aktive Jägerinnen und Jäger in den einzelnen Revieren, denn nur gemeinsam mit Ihnen können wir eine entsprechende Anzahl an Fallwildhasen untersuchen. Daher bitte ich Sie, als Vorstandsmitglieder der einzelnen Kreisjägerschaften den angefügten „Aufruf zur Einsendung auffälliger Feldhasen“ in Ihren jeweiligen Kreisjägerschaften unter den Jägern zu verteilen oder anderweitig Ihre Jägerschaft auf unsere Studie aufmerksam zu machen. Durch die Verteilung innerhalb der Kreisjägerschaften sollen somit aus möglichst allen Gebieten Schleswig-Holsteins Tiere beprobt werden. Ich hoffe sehr Sie auch in diesem Jahr für die Unterstützung unserer Studie begeistern zu können und daher auf Ihre Mithilfe. Mein Name ist Marcus Fähndrich und ich bin als Tierarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter für diese Studie zuständig. Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren. Vielen Dank für Ihre Mühen und Waidmannsheil. Mit jagdlichen Grüßen, Marcus Fähndrich

Sehr geehrte Damen und Herren, wie Ihnen bekannt ist, musste aufgrund der einschränkenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Jagdbeiratssitzung, die allerdings notwendig gewesen wäre um die nach § 17 Abs. 2 Satz 3 LJG notwendigen Voraussetzungen für die Bestätigung der Abschusspläne zu schaffen, abgesagt werden. Um trotzdem eine flächendeckende Jagdausübung für das Jagdjahr 2020/21 gewährleisten zu können haben wir uns in Absprache mit der obersten Jagdbehörde und den Kreisjägermeistern auf die im beigefügten Schreiben erläuterte, vorübergehende Lösung vereinbart.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit habe ich im Jagdjahr 2019/2020 über folgende Aktionen und Themen in der Presse berichtet: